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Kommentar

Nadja am 19:50 Uhr 13.6.2011 :
Irgendwie ist es sinnlos, genau darüber zu diskut

H.-Wolfgang am 15:45 Uhr 21.5.2011 :
Werd euch mal meinen Freunden empfehlen, die stehe

Maria-Ana am 17:38 Uhr 20.5.2011 :
Ihr baut mich richtig auf.

Souzy am 15:29 Uhr 19.5.2011 :
Das sieht mir doch ganz so aus als sei ich in eine

Sonja/Thomas am 12:43 Uhr 13.5.2011 :
Starke Leistung. Top Seite die ihr hier gemacht ha

20.03.2012, von Dr. Norbert

Theater in Berlin

Berlin ist nicht erst seit der Wiedervereinigung bekannt für seine vielfältige Kulturszene. Bereits in den "Goldenen Zwanzigern" war diese Stadt das Mekka für Künstler aus aller Welt. Und es gab mehr Spielstätten als heute, wo so oft davon gesprochen und geschrieben wird, dass Berlin zu viele Theater und Opernhäuser hätte. Zwei Prozent des Haushaltes der Stadt fließen in kulturelle Einrichtungen. Diese Subventionen ermöglichen aber nicht nur den Berliner Bühnen, sondern auch Bibliotheken, Musikschulen und der Freien Szene ihr Überleben. theater Die Kultur-Politik misst ihren Erfolg an Zahlen. Gerade wurden wieder die Zuschauerzahlen der Theater und Opernhäuser veröffentlicht. Sowohl die prozentuale Auslastung der Spielstätten als auch die konkrete Anzahl der Zuschauer werden hier genannt. Für 2011 haben einen erfreulichen Zuwachs an Publikum sowohl die Volksbühne, das HAU (Hebbel am Ufer) als auch das Maxim-Gorki-Theater zu verzeichnen. Diese drei Häuser verfügen auch über ein klares Profil. Wobei das Hebbel am Ufer in erster Linie Gastspiele zeigt, was zur Folge hat, dass es immer nur wenige Aufführungen einer Produktion gibt. Das Gorki-Theater hat sich auf die Adaption von Filmstoffen für die Bühne spezialisiert, die der Intendant unter dem Pseudonym Kater bearbeitet. In der Volksbühne zitiert der Intendant Frank Castorf gerne seine eigenen Inszenierungen und man darf auf Kartoffelsalat-Schlachten hoffen. Das ist bei Besuchern aus der Provinz besonders beliebt. Die Staatsoper musste während der Renovierung ihres Stammhauses ins viel kleinere Schiller-Theater umziehen. Hier brachte sie im letzten Jahr nur wenig gelungene Inszenierungen heraus. Die Zuschauerzahlen verringerten sich aber auch deshalb drastisch, weil das Schiller-Theater einfach ein paar hundert Plätze weniger hat. Die Deutsche Oper, die mit nahezu 2000 Sitzen das größte Opernhaus Berlins ist, konnte seine Besucherzahlen nach einer langen Durststrecke erfreulicherweise steigern. Nach dem Weggang der Intendantin Kirsten Harms ist dieses Haus an der Bismarckstraße, also in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ausweichquartier der Staatsoper, jetzt wieder im Aufwind. Einen erneuten Einbruch bei den Besucherzahlen erlebte die Komische Oper. Die Aufführungen waren durchschnittlich nur zu knapp über fünfzig Prozent verkauft. Hier hatte Andreas Homoki versucht, durch eine Modernisierung des Regiestils neue Zuschauerkreise, ein jüngeres Publikum anzusprechen. Vorerst kann man diesen Versuch als gescheitert ansehen.

 

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