Volkshochschulen in Deutschland
Volkshochschulen, abgekürzt VHS, sind gemeinnützige Einrichtungen und dienen der Erwachsenenbildung. In Deutschland gibt es insgesamt etwa 2381 Volkshochschulen, Träger der Volkshochschulen in Deutschland sind meistens die Kommunen oder aber auch die Berufsverbände. Deutschlands erste VHS war die Freie Hochschule Berlin, sie wurde 1902 gegründet. Erst nach Ende des 1. Weltkriegs wurden dann
die Meisten weiteren Volkshochschulen in Deutschland gegründet, um auch die Menschen weiterzubilden, die zuvor keine Chance auf Bildung hatten. An den Volkshochschulen kann jeder teilnehmen, der das 16. Lebensjahr vollendet hat. Die angebotenen Kurse sind sehr vielfältig, sie reichen von Sprachkursen, Computerkursen, Kursen in denen Schulabschlüsse nachgeholt werden können bis hin zu Angeboten zum Thema Kultur. Die einzelnen Kurse bei der VHS sind unterschiedlich lang, es gibt Einzelveranstaltungen und Angebote, die mehrere Wochen oder Monate dauern. Außerdem werden die Kurse zu verschiedenen Tageszeiten angeboten, damit eine möglichst breite Bevölkerungsschicht daran teilnehmen kann, unabhängig davon, ob die Teilnehmer berufstätig sind, Kinder haben oder arbeitslos sind. Finanziert werden die Volkshochschulen in Deutschland durch Teilnehmergebühren und Zuschüssen von Ländern und Kommunen. Die Teilnehmergebühren sind verhältnismäßig gering, da die Volkshochschulen durch sie keine Gewinne erzielen müssen, dadurch ist es auch vielen Menschen möglich an den Veranstaltungen teilzunehmen.
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