Deutsche Oper Berlin
Die Deutsche Oper Berlin zählt zu den zwei größten Opernhäusern in Deutschland. Das Gebäude wurde 1912 mit der Aufführung Fidelio von Ludwig van Beethoven eröffnet. Damals noch mit dem Namen ?Deutsches Opernhaus?. Im Jahre 1925 wurde sie umbenannt in ?Städtische Oper? und hatte damals Platz für 2.300 Besucher. Während des 2. Weltkrieges
diente das Opernhaus für Propagandazwecke und war Joseph Goebbels unterstellt. Es fanden zwar Vorstellungen statt, aber nur jene die genehmigt und konform mit dem Regime waren. Zu den Aufführungen zählten unter anderem Wagner, Kienzl oder auch Lortzing. Im Jahre 1935 wurde das Haus noch einmal umgebaut, nach diesem Umbau konnten nur noch 2.098 Besucher die Aufführungen beobachten. Nach der Zerstörung des Gebäudes 1943 wurden viele Aufführungen im Theater des Westens abgehalten, bis Fritz Bornemann sich 1959 entschloss die heutige Deutsche Oper Berlin zu erbauen. Der Neubau wurde im Jahre 1961 mit der Inszenierung Don Giovanni von Mozart eröffnet. In ihm haben 1.954 Besucher Platz. Der Umbau kostete damals über 27 Millionenen DM. Im selben Jahr, zum Zeitpunkt des Mauerbaus, wurde das Obergebäude in Deutsche Oper Berlin umgetauft. 2006 wurde die Inszenierung von Mozarts Idomeneo abgesetzt. Man befürchtete Gewaltaktionen, da in dem Stück unter anderem der Kopf des Propheten Mohammeds zu sehen gewesen sei. Nach großen Protesten von Politik und Kultur wurde die Inszenierung einem Monat später wieder fortgeführt.
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