Kunst und Kultur in Deutschland
In Deutschland setzte unmittelbar nach Kriegsende sicherlich kein Umdenken ein, aber eine neue Freiheit war dennoch spürbar. Leider traf diese Freiheit als erste auf eine Lücke, die durch das Auswanderung vieler Künstler entstanden war. Eine gewisse Orientierungslosigkeit ist daher in den Werken deutscher Künstler nach Kriegsende erkennbar, aber mit Beginn
der 50er Jahre begann auch hier sich eine neue Kultur zu entwickeln. Diese Veränderungen standen natürlich auch im Bezug zu den jeweiligen Besatzungsmächten und zeigten im westlichen Gebiet andere Ausprägungen als im Osten Deutschlands. Dennoch zeigte sich überwiegend eine Hinwendung zum Abstrakten, zu ganz und gar neuen Wegen. Die Kunst und Kultur in den Nachkriegsjahren ist geprägt von ehemals verbotener Kunst, die erstmals gezeigt werden kann und auch der Musikbegriff wandelte sich. Viele Menschen stürzen sich auf englischen Rock und Pop. Elvis wird hier zu einem der führenden Künstler, welcher mit anderen Interpreten über den amerikanischen Radiosender AFN seine Hörer erreicht. Es konnten aber auch viele zeitgenössische Maler zum Zuge kommen,obwohl zunächst wenig Nachwuchs vorhanden war, bildeten sich bald erste Schulen und Deutschlands Kunstszene erholte sich. Dennoch ist in der Nachkriegszeit vor allem Amerika führend, dazu trägt auch Edward Hopper bei und die Gründung des Museums of Modern Art.
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